Grundlage
Apostelgeschichte 5,42 "Und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus."
Als Grundlage diente ein Wort aus der Apostelgeschichte, das von den ersten Aposteln berichtet, die nicht aufhörten, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus.
Leben aus dem Evangelium – das Evangelium gehört in alle Bereiche des Lebens
Die ersten Apostel bezeugten ihren Glauben auf zweifache Weise – im Tempel und von Haus zu Haus. Der Tempel steht für Orte, an denen christlicher Glaube öffentlich sichtbar wird, etwa in der Gemeinde oder überall dort, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam handeln. Die Häuser stehen für die enge, vertraute Gemeinschaft – bei uns heute Gemeinde, Familie und Freundeskreis –, in der das Evangelium besonders authentisch weitergegeben wird.
Im Zentrum steht die Gewissheit, dass Christus für uns gestorben, auferstanden ist und wiederkommen wird. Sein Tod ist Ausdruck der Liebe Gottes, seine Auferstehung ein Zeichen dafür, dass Gottes Kraft stärker ist als der Tod. Das Evangelium ist keine Theorie, sondern eine Botschaft, die berührt, verändert und Hoffnung schenkt.
Wie die ersten Christen dürfen auch wir eigene, zeitgemäße Wege finden, diese Gewissheit weiterzugeben – im Gespräch, in der Seelsorge oder im gesellschaftlichen Engagement.
Die Heilige Wassertaufe
Nach dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche ist die Heilige Wassertaufe der erste und grundlegende Gnadenakt des dreieinigen Gottes an einem Menschen, der an Jesus Christus glaubt. Durch sie wird die Erbsünde abgewaschen, und der Mensch wird aus seiner Gottferne herausgeführt – wenngleich die Neigung zur Sünde bestehen bleibt.
Durch die Heilige Wassertaufe erhält der Täufling Anteil an dem Verdienst, das Jesus Christus durch sein Opfer für die Menschheit erworben hat. Der Mensch tritt dadurch in seine erste enge Beziehung zu Gott ein – er wird Christ und zugleich in die Gemeinschaft derer aufgenommen, die an Jesus Christus glauben und sich zu ihm als ihrem Herrn bekennen.
Das sechste Glaubensartikel bringt dies so zum Ausdruck – „Ich glaube, dass die Heilige Wassertaufe der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen im Heiligen Geist ist und dass der Getaufte in die Gemeinschaft derer aufgenommen wird, die an Christus glauben und sich zu ihm bekennen."
Ein bewegender Augenblick
Nach der Sündenvergebung und vor dem Heiligen Abendmahl erlebte unsere Gemeinde die Taufe und Aufnahme. Es war ein sehr bewegender Moment für alle Anwesenden. Zuwachs in der Gemeinde bedeutet immer Freude – und so blicken wir dankbar auf diesen besonderen Gottesdienst zurück, der unserer Familie der Familie Botchwey und den beiden getauften Kindern einen neuen, gesegneten Anfang schenkte.
Nach dem erlebtem gab es Gelegenheit zu gratulieren, sich zu freuen und auszutauschen. Hierzu gab es leckere Snacks so wie eine Kleinigkeit um auf das Feierliche anzustoßen.
Neuapostolische Kirche