Apostel Uli Falk am 11.Januar 2026 in Flensburg

Und die Wahrheit wird euch frei machen

Mit diesem Bibelwort aus Johannes 8,32 diente am 11. Januar 2026 Apostel Falk der Gemeinde Flensburg. Der Gottesdienst wurde per IP-TV auch in die Gemeinde Husum übertragen.

Zu Beginn des Gottesdienstes erklang vom Chor ein deutliches Statement - „…Ich glaube an den Vater/an Jesus Christus …“. Ein Bekenntnis der Klarheit im Glauben. Apostel Falk führte das weiter aus: Es ist wichtig, auf dem Weg Gottes zu bleiben und das Vertrauen in ihn zu bewahren, auch wenn das Leben einmal unklar erscheint. Zu Gott kann jeder kommen, wie er ist. Gott macht keine Unterschiede in seiner Liebe dem einzelnen Menschen gegenüber. Der Unterschied ist aber, wie die Menschen selbst die göttliche Liebe als Wahrheit erkennen. Man kann sie nur spüren, wenn man an ihre Wahrhaftigkeit glaubt. Das ist die Voraussetzung, um frei zu werden. Also entscheidet jeder Mensch für sich allein über die Wirkung der göttlichen Liebe an der eigenen Seele: Lass ich mich auf diese Liebe ein? Richte ich mein Leben danach aus? Passen meine Gedanken zur göttlichen Liebe? Jede/r entscheidet für sich, sich von Gott freimachen zu lassen.

Bischof Beckmann fasste noch einmal zusammen: „Ich glaube daran!“ Das ist ein Glaubensbekenntnis des Chores mit Ausrufezeichen, bewusst und voller Überzeugung und Gewissheit aus der Erkenntnis des eigenen Erlebens. Gott liebt uns so wie wir sind und darum möchte er, dass wir nicht so bleiben, wie wir sind. Gott möchte, dass wir uns weiterentwickeln und immer tiefere Glaubensgewissheit bekommen. Dabei unterstützt eine Haltung, in der wir voller Überzeugung sagen können: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“

Die Gemeinde Flensburg erhielt in diesem Gottesdienst als Neujahrsüberraschung einen neuen Vorsteher. Der Chor setzte dazu einen Impuls: „Gott ist mein Licht. Gott ist mein Heil. [….] Er ist die Kraft…“ Dieses Licht, dieses Heil und diese Kraft wünschte der Apostel dem künftigen Vorsteher der Gemeinde Flensburg, Priester Albert, als Orientierung, die allein von Gott kommen solle.

Dass zu diesem Gottesdienst die Gemeinde Husum digital angeschlossen war, hatte den besonderen Grund, dass Priester Albert auch als Vorsteher in Husum tätig ist. Er wird künftig nun für beide Gemeinden zuständig sein. Deshalb ermunterte der Apostel die Geschwister zu einer positiven Sicht auf diese Entscheidung: „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ ist der bessere Gedanke als zu sagen: „Jetzt müssen wir uns einen Vorsteher teilen!“.

Im Anschluss an den Gottesdienst sorgten die Jugendlichen dafür, das Jahresmotto 2025 -  „Gutes tun“ - noch einmal aufleben zu lassen und boten ein herzhaft-süßes Catering an. Dazu wurden Spenden für zwei gemeinnützige Projekte gesammelt.