Das Bibelwort aus Lukas 18, 40–41: „Jesus aber blieb stehen und befahl, ihn zu sich zu führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann.“, bildete die Grundlage der Predigt.
Anhand der Heilung des Blinden bei Jericho wurde deutlich, wie wichtig es ist, im Glauben zu Christus zu kommen, sich nicht abhalten zu lassen und auf Gottes Hilfe zu vertrauen. Der Blinde erkannte in Jesus den Sohn Davids, den König, und bat um Heilung. Jesus antwortete schlicht: „Sei sehend. Dein Glaube hat dir geholfen.“
Bischof Beckmann betonte, dass auch wir manchmal „blind“ sind – für Gottes Möglichkeiten, für das Gute im Nächsten oder für unsere eigenen Stärken und Schwächen. Der Gottesdienst ermutigte dazu, immer wieder neu um Erkenntnis, Vergebung und göttliche Führung zu bitten.
Ein besonderer Höhepunkt an diesem Morgen war die Segenshandlung zur Goldenen Hochzeit der Glaubensgeschwister Rieker. Bischof Beckmann hob die Kraft der Liebe hervor, die über Jahrzehnte trägt und auch schwierige Zeiten überdauert. Die Liebe Gottes und die gegenseitige Vergebung sind Grundlage einer gelingenden Ehe und eines harmonischen Miteinanders in der Gemeinde.
Die Gemeinde wurde eingeladen, die Chancen, die Gott im Alltag und im Glauben schenkt, bewusst zu nutzen und nicht vorüberziehen zu lassen. Abschließend hatten alle die Gelegenheit Glückwünsche zu übermitteln und sich auszutauschen.
Neuapostolische Kirche