Apostel Uli Falk in Flensburg 09.12.2012

Adventsgottesdienst

Die Geschwister der Gemeinden Flensburg, Husum, Kappeln, Mürwik, Niebüll, Schleswig und Sörup erlebten eine besondere Adventsfreude. Am 2. Advent hielt der Apostel Uli Falk einen gemeinsamen Festgottesdienst.

Dem Gottesdienst lag ein Wort aus Lukas 19, Verse 5 - 7 zugrunde:

"Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. Als sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt."

Nachfolgend einige Gedanken aus dem Gottesdienst in stark gekürzter Form.

Zu Beginn des Gottesdienstes hob der Apostel hervor, dass es im Angesicht der Witterungsverhältnisse nicht selbstverständlich sei im Gottesdienst zu sein. Er dankte den Geschwistern für ihr Kommen und wünschte jedem das Erleben göttlichen Wirkens in Herz und Seele.

Im Hinblick auf die Zeit sprach der Apostel die Adventszeit an. Es ist die Zeit der Vorfreude, der Erwartung, aber auch die Zeit der Geborgenheit und der vielen kleinen Lichter. Übertragen auf das Geistliche gibt der Herr in Matthäus 5, Vers 16 den Auftrag: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Auch die Gotteskinder sollen Lichter sein. Der Herr hat uns mit einem Licht ausgestattet.

Eingehend auf das Textwort verdeutlichte der Apostel die Begebenheit des Zachäus. Er war ein Zöllner, ein nicht gut angesehener, in die eigene Tasche wirtschaftender Beruf. Dennoch brannte im Herzen des Zachäus der Wunsch, den Herrn zu sehen. Klein an Wuchs stieg er auf einen Baum. Es setzte also etwas ein, um den Herrn zu sehen und der Herr rief ihn zu sich.

Wie ist es mit uns? Haben wir auch Bäume, von denen wir herabsteigen müssen, wie

den Baum eigener Vorstellung,
den Baum des Hochmuts,
den Baum des Zweifels,
den Baum des Besserwissens.

Lasst uns von diesen Bäumen herabsteigen, denn der Herr will einkehren.

Mit dem einkehrenden Herrn verändert sich unsere Handlungsweise. Der Zöllner wollte die Hälfte seines Besitzes den Armen geben. Sein Leben veränderte sich.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls wurde das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet. Insgesamt empfingen 3 Erwachsene und 17 Kinder dieses Sakrament. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls bestätigte der Apostel einen Diakon für die Gemeinde Flensburg und beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.

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