"Gospel-Singles" in Flensburg am 11.05.2013

May the lord send angels

Am Sonnabend 11.5.13 gab der Chor der „Gospelsingles“ aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Neuapostolischen Kirche ein fast zweistündiges mitreißendes Konzert im vollbesetzten Kirchenschiff der Flensburger Kirche am Pferdewasser.

Der liebe Gott hatte wirklich Engel in Form des Chores nach Flensburg geschickt, wie es in dem entsprechenden Gospel „May the lord send angels“ heißt. Dieses Empfinden werden sicher viele, wenn nicht alle Anwesenden gehabt haben!

Viele Besucher waren auch zu diesem Konzert gekommen, weil sie durch entsprechende An-kündigungen in zwei Flensburger Zeitungen (die „moinmoin“ und das Flensburger Tageblatt,) darauf aufmerksam wurden.

Die gute Akustik des Kirchensaals und das harmonische Singen von fast 40 Sängerinnen und Sängern machten ein Feuerwerk an musikalischen Höhepunkten und Leckerbissen möglich: Die Lieder reihten sich an diesem Abend gleichsam wie Perlen auf eine Schnur: Gospels = good spellings = gute Botschaften für die Stationen unseres Lebens. Neben afrikanischen Weisen wie „wasma ayelile“ , „sia hamba“ und „maranatha“ erklangen englische Lieder wie „ amazing grace“ oder „o happy day“, kanadische Choräle wie z.B. „come christians“ und „pilot me“, zum Teil begleitet am Klavier, mit der Orgel oder zwei Handtrommeln. Es wurde sogar in Hebräisch gesungen.

Der Chor verstand es, die Zuhörer einzubinden und zum Mitsingen und Mitbewegen zu veranlassen.

Wann wird sonst schon einmal in unserer Kirche im Stehen oder Sitzen geschunkelt oder zu einzelnen Gospels rhythmisch geklatscht?

Es gelang dem Chor auch, die gute Stimmung und hohe Spannung über zwei Stunden zu halten – vom zart gesungenen „we shall overcome“ bis zum gewaltigen „halleluja“, einem Wort, mit dem man weit durch die Welt kommt..

Das Konzert begeisterte alle so sehr, dass es nicht ohne Zugabe enden konnte.

Die „Gospelsingles“ (übrigens kein Rechtschreibfehler oder Versehen – anfangs bestand der Chor nur aus Singles, die Freude am Gospelsingen hatten) reisen zu ihren Konzerten und Übungs-stunden aus weiten Teilen Deutschlands an. So auch am Wochenende, als über Himmelfahrt ein Chorwochenende im Norden durchgeführt wurde, dessen Abschluss dieses gelungene Konzert bildete.

Die Sängerinnen und Sänger waren von diesem Nachmittag selbst so angetan und begeistert, dass sie noch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung unten in der Eingangshalle, sozusagen „backstage“, weiter gesungen haben!

Ein besonderer Dank gilt der Moderatorin, Schwester G. Schwarz, die ansteckend fröhlich und mit viel Humor durch das umfangreiche Programm führte, ohne die Verkündigung der frohen Botschaft auf nur eine Konfession zu begrenzen.

Nochmals vielen Dank für diese bewegenden Augenblicke –„I feel it swinging in my heart“– ich fühle es schwingen in meinem Herzen.

Frank Graetsch